Syslinux 6.04 – Windows 10 ADK 1903 WinPE’s erstellen

Anmerkung:
Dies ist eine weiterführende Anleitung zu meinem Grundgerüst, basierend auf dem nachfolgenden Artikel:

https://www.german-syslinux-blog.de/synology-dsm-6-0-syslinux-6-04-pxetftpdhcp-server-einrichten/

In diesem Artikel geht es um das Erstellen von Windows 10 WinPE-Images, die sowohl über BIOS, als auch UEFI gestartet werden können. In meinem direkten Beispiel wird dies im BIOS-Modus über Syslinux mit Verweis auf den Windows-Boot-Manager geregelt oder optional durch das Tool Memdisk. Beides sind Varianten die ohne Probleme funktionieren. Im UEFI-Modus wird dann nur noch der Windows-Boot-Manager verwendet ohne das schöne Syslinux Menü. Zum Teil ist das dem Grund geschuldet, dass Syslinux im EFI Modus nicht Secure boot kompatibel ist und zum anderen kann aus der Syslinux EFI Umgebung der Windows-Boot-Manager nicht gestartet werden.

Bevor wir anfangen, möchte ich anmerken, dass dies eine sehr lange Anleitung wird. Es wäre vielleicht nicht verkehrt, sich noch einen Kaffee zu machen und nochmal kurz durchzuatmen.

Voraussetzungen:

Was brauchen Sie alles, damit Sie auch ein WinPE in aktuellster Version erstellen können?

Ein aktuelles Windows 10:

Ihr System, worüber Sie die WinPE’s erstellen wollen, muss ein aktuelles Windows 10 Build 1903 sein. Welche Version Sie haben, können Sie prüfen, wenn Sie unter Windows die Eingabeaufforderung öffnen und:

winver

eingeben.


Es gäbe natürlich die Möglichkeit, dass auch mit älteren Windows Versionen machen zu können, allerdings wollen sie doch, dass Sie mit der aktuellsten Version auch alle Windows Versionen installieren lassen könnten oder? Sollten Sie nicht das Build 1903 haben, wird der nächste Schritt in dieser Anleitung fehlschlagen. Daher updaten Sie zuerst über die Windows Update Funktion Ihr Windows 10 auf den aktuellsten Stand der Dinge.

Windows 10 ADK Build 1903 Download und Installation:
Des Weiteren laden Sie sich auf der Microsoftseite die aktuellste Windows 10 ADK Build 1903 Version für Ihr Betriebssystem herunter.

Klicken Sie unten auf

Download the Windows ADK for Windows 10, version 1903

Kopieren Sie diese Datei an einen beliebigen Ort und starten Sie dann die adksetup.exe. Wundern Sie sich nicht, das die Datei nur knappe 2 MB groß ist, denn das ist ein Onlineinstaller. Es werden etliche GB aus dem Internet heruntergeladen werden müssen. Während dem Setup ist es ratsam, alle Dateien für einen anderen Rechner herunterzuladen als Installationsmethode zu wählen, denn dann haben Sie diese Dateien alle und müssten diese nicht erneut herunterladen, wenn sie das auf einem anderen Rechner ebenfalls einrichten wollten.

Die heruntergeladenen Pakete speichert die adksetup.exe in den selbst angelegten “Installers” Ordner.
Die “UserExperienceManifest.xml” Datei gehört ebenfalls dazu!

Rufen Sie im Anschluss die adksetup.exe auf und wählen Sie den Punkt Bereitstellungstools aus. Klicken Sie auf Installieren. Dieser Prozess kann nun je nach Ihrer Internetanbindung eine ganze Ecke dauern.

Windows 10 ADK Build 1903 WinPE Download und Installation:
Des Weiteren laden Sie sich auf der Microsoftseite die aktuellste Windows 10 ADK Build 1903 WinPE Version für Ihr Betriebssystem herunter.

Klicken Sie unten auf

Download the Windows PE add-on for the ADK

Kopieren Sie diese Datei an einen beliebigen Ort und starten Sie dann die adkwinpesetup.exe. Wundern Sie sich nicht, das die Datei nur knappe 2 MB groß ist, denn das ist ein Onlineinstaller. Es werden etliche GB aus dem Internet heruntergeladen werden müssen. Während dem Setup ist es ratsam, alle Dateien für einen anderen Rechner herunterzuladen als Installationsmethode zu wählen, denn dann haben Sie diese Dateien alle und müssten diese nicht erneut herunterladen, wenn sie das auf einem anderen Rechner ebenfalls einrichten wollten.

Die heruntergeladenen Pakete speichert die adkwinpesetup.exe in den selbst angelegten “Installers” Ordner.
Die “UserExperienceManifest.xml” Datei gehört ebenfalls dazu!

Rufen Sie im Anschluss die adkwinpesetup.exe auf und wählen Sie den Punkt Windows-Vorinstallationsumgebung (Windows PE) aus. Klicken Sie auf Installieren. Dieser Prozess kann nun je nach Ihrer Internetanbindung eine ganze Ecke dauern.

Wenn das alles installiert wurde haben Sie den Grundstock zur Erstellung Ihres eigenen WinPE’s gelegt. Der schwierige Teil jedoch, kommt erst noch. 😛

Schritt: Bereitstellungstools Icon anlegen:

Drücken Sie die Windows Taste + S, um die Windows Suche zu starten. Tippen Sie dort “image” ein und Sie werden dort “Umgebung für Bereitstellungs- und Imageerstellungstools” finden. Diesen heften Sie bitte über die Rechte Maustaste an den Start an. Dadurch müssen Sie dieses Tool nicht immer wieder suchen.

Schritt: Synology – Neuen gemeinsamen Ordner anlegen / Windows Images Ordnerstruktur:

Melden Sie sich bei Ihrer Synology an und erstellen Sie einen neuen gemeinsamen Ordner für Ihre Windows Images und geben Sie einem Benutzerkonto Rechte diesen lesen zu dürfen. Sie können auch wahlweise einfach eines neues Benutzerkonto anlegen, extra für Windowsinstallationen über Netzwerk. Den Ordner könnten Sie z.b. “WSources” nennen.

Achten Sie bitte auch auf Groß- und Kleinschreibung.

Für ein flexibles Windowsinstallationsmedium bittet sich eine Ordnerstruktur an, an dessen Sie kinderleicht erkennen können, wo, welche Windows Versionen hineinkommen. Ich empfehle Ihnen auch wirklich diese Ordner so zu benennen, denn das wird Ihnen die weitere Einrichtung durch meine Anleitung erleichtern.

WSources-Root-Ordner:

Win7 Ordner:

Win8 Ordner:

Win10 Ordner:

Windows Server Ordner:

Damit Ihnen nicht langweilig wird, laden Sie sich alle Windows Versionen, die Sie über Netzwerk installieren lassen möchten von Microsoft herunter und entpacken Sie diese ISO’s in die jeweiligen, dafür vorgesehenen Ordner. Es ist nicht ratsam die DVD von Ihrer Windows Version zur Hand zu nehmen, da Sie dann das Problem haben, ein sehr altes Windows Build vor sich zu haben, wo aktuelle Updates und Features fehlten. Es ist in solchen Fällen immer die bessere Entscheidung die aktuellste Version von Microsoft zu beziehen, da diese ISO’s immer auf dem aktuellsten Patchstand sind. Denn je nachdem wie alt Ihre Windows DVD ist, wird das einen anschließenden Updatemarathon nach sich ziehen.

Hier finden Sie die Übersichtsseite von Microsoft.

Um Windows 10 ISO’s für die Home, Pro und Education Versionen herunterzuladen, verwenden Sie das Media Creation Tool 10 von Microsoft.
Um Windows 8.1 ISO’s für die Home und Pro Versionen herunterzuladen verwenden Sie das Media Creation Tool 8 von Microsoft.

Alternativ können Sie auch die Freeware “Windows ISO Downloader” herunterladen.  Von Windows 7 bis Windows 10 können sie für jede Version eine ISO beziehen.

Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, habe ich in meiner Struktur keine Trennung nach verschiedenen Sprachen, denn ich persönlich brauche nur die Deutschen Versionen. Wenn Sie das zusätzlich noch nach Sprachen trennen wollen können Sie das natürlich gerne machen, bedeutet aber auch mehr Arbeit 🙂

Schritt: WinPE Ordner und Dateien kopieren und Treiber falls notwendig einbinden:

Ich habe Ihnen ein kleines Paket geschnürt, das Sie sich erst einmal herunter laden werden:

ADK-Paket (Erstellt von Stefan Saft)

Letztes Paket Update: 16.09.19

Änderungen:

  • Das WinPE zeigt nun in der Eingabeaufforderung an, in welchem Firmware Modus Ihr Euch befindet.
  • Die Netzwerktreiber wurden aktualisiert und noch fehlende hinzugefügt. Dabei habe ich die überflüssigen Dateien aussortiert. Das Paket ist nun kleiner, beinhaltet aber trotzdem mehr Treiber.
  • BCD Datei um zwei Einträge erweitert.
  • Ausgiebige Überarbeitung der Datei: CreateWinPE10_x86_x64.cmd. Fehlermechaniken wurden überarbeitet, sowieso eine wesentlich bessere Dokumentation über die einzelnen Schritte hinterlegt.
  • Dateiherkunft im Kopfbereich der Datei mit Webseitenverweis und Details zu dem Autor hinterlegt.
  • Ein fehlerhafter Treiber wurde aus dem Paket gelöscht. Ordner: x86\network\Intel\PRO1000\NDIS68 Dateien: e1s*.*
  • Protokollfunktion integiert.

Dieses entpacken Sie vorerst an einen beliebigen Ort.

Sie werden dort ein Verzeichnis mit dem Namen: “PXEServerTools” finden, das Sie bitte direkt auf “C:\” kopieren. Die Batchfiles speichern Sie bitte irgendwo, wo Sie diese auch jederzeit wiederfinden 😉 Kommen Sie nicht auf die dumme Idee diese jetzt schon zu starten. Wir müssen erst einige Dinge ändern.

Nun zu der Erklärung, was es damit auf sich hat. Schritt für Schritt natürlich.

Der PXEServerTools-Ordner ist äußerst nützlich bei der WinPE Erstellung, da dort gefundene Treiberdateien mit eingebunden werden. Schauen Sie sich den “C:\PXEServerTools\Drivers” Ordner einfach mal an. Grundlegend müssen bei allen Treibern zwischen 32Bit und 64Bit unterschieden werden. Wenn Sie eigene Treiber einbinden wollen, dann erstellen Sie einfach einen weiteren Ordner im X86 und X64 Ordner für Ihre Komponente. Bei Raid Treibern z.b. einen Storage Ordner.

Ich war mal so frei und habe die gängigsten Netzwerktreiber bereits in die Verzeichnisse kopiert. Weitere Treiber sind grundsätzlich auch nicht nötig, denn für unser Vorhaben: “Windows Netzwerkinstallation” ist es äußerst wichtig, das die Netzwerkkarte immer erkannt wird. Daher ist es zwingend erforderlich, auch möglichst alle Netzwerktreiber einzubinden. Für besondere Storage Konstellationen wie RAID Verbunde oder ähnliches müssten Sie diese Treiber ebenfalls einbinden, damit Windows Ihre Festplatten auch erkennt und somit die Installation überhaupt möglich wäre.

Warum habe ich das mit Vordefinierten Ordnern gelöst?

Weil die Befehle die abgearbeitet werden müssten, wenn man das alles manuell in die Bereitstellungskonsole tippt, eine Ewigkeit dauert. Das Ziel ist der Automatismus dieser Abläufe. Oder haben Sie Lust 50 Befehle manuell eingeben zu müssen in der Bereitstellungskonsole? Ich nicht und ich denke Sie auch nicht. 😉

Die Startnet.cmd beinhaltet unser späteres Menü, das auch die Verbindung zu dem Netzwerkshare herstellen wird.

Schritt: Startnet.cmd editieren:

Sie werden außerdem einen Ordner mit dem Namen “Startnet” finden. In diesem befindet sich die “startnet.cmd” und zu dieser kommen wir als erstes, bevor wir überhaupt in der Lage sind, das WinPE zu erstellen.

Vorwort: Was macht die Startnet.cmd
Die Startnet.cmd ist eine Datei die beim Starten eines WinPE’s immer ausgeführt wird. Diesen Umstand können wir uns zu nutze machen um die Netzwerkinstallation zu vereinfachen.

Öffnen Sie zunächst diese Datei bitte in einem Editor Ihrer Wahl, denn wir müssen dort einiges ändern!

startnet.cmd:

Suchen Sie als erstes bitte einmal diesen Teil:

set NTIP=192.168.1.5

Diese IP ändern Sie bitte auf Ihre DS IP!

Des weiteren suchen Sie:

set WindowsShare=WSources

Falls Sie den erstellten gemeinsamen Ordner nichtWSources” genannt haben, müssen Sie diesen Teil ändern.

Und nun zu dem mitunter wichtigstem Teil:

net use v: \\%NTIP%\%WindowsShare% /u:Installer loadwindows

Benutzer: Installer
Passwort: loadwindows

Diese Angaben müssen Sie natürlich ändern. Geben Sie dort den Benutzer mit Passwort an, der das Recht hat auf den gemeinsamen Ordner zugreifen zu können.
Eine Gastfreigabe wäre auch möglich und könnte zum Beispiel so umgesetzt werden:

net use v: \\%NTIP%\%WindowsShare% /u:guest none

Ich empfehle Ihnen das trotzdem nicht mit Gastrechten zu machen 😉

Mit dieser Datei sind wir nun auch fertig. Also bitte einmal speichern. Den Rest der Datei können Sie sich natürlich auch mal angucken. Dann erkennen Sie auch wie das ganze Menü aufgebaut ist.

Denn so sieht das nachher einmal aus:

Das ist nämlich die startnet.cmd die Sie dort auf den Bildern sehen.

Schritt: CreateWinPE10_x86_x64.cmd Analyse

Dies ist unsere Batchdatei, die das WinPE Image erstellen wird. Ich werde dazu ein paar Worte sagen, aber modifizieren müssten Sie diese nicht, wenn Sie sich strikt an die Anleitung gehalten haben!

Öffnen Sie diese bitte mit einem Editor.

Grundlegend ist zu sagen, das alle Bereiche und dessen Tätigkeiten mit Kommentaren versehen sind. Das sind die REM Einträge = Kommentare.

Was für Sie vielleicht noch interessant ist, ist dieser Teil:

X86 Abschnitt

:: Sprachpaket X86 ANFANG!
::	-	Setze die Sprache für das WinPE auf Deutsch
"%KITPATH%\Deployment Tools\x86\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx86%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\x86\WinPE_OCs\de-de\lp.cab"
if errorlevel 1 goto E_MOUNT_KEYBOARD
"%KITPATH%\Deployment Tools\x86\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx86%\mount" /Set-AllIntl:de-DE
if errorlevel 1 goto E_MOUNT_KEYBOARD
:: Sprachpaket X86 ENDE!

X64 Abschnitt

:: Sprachpaket X64 ANFANG!
::	-	Setze die Sprache für das WinPE auf Deutsch
"%KITPATH%\Deployment Tools\amd64\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx64%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\de-de\lp.cab"
if errorlevel 1 goto E_MOUNT_KEYBOARD
"%KITPATH%\Deployment Tools\amd64\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx64%\mount" /Set-AllIntl:de-DE
if errorlevel 1 goto E_MOUNT_KEYBOARD
:: Sprachpaket X64 ENDE!

Dort wird die Sprache des WinPE’s festgelegt. Es könnte ja sein, das Sie vorhaben für jede Sprache ein WinPE zu erstellen. Dann sind diese Zeilen genau die richtigen. Viel werde ich wohl nicht dazu sagen müssen, denn de-DE ist wohl selbsterklärend. Englisch wäre en-US.

Für die Unterstützung von BitLocker verschlüsselten Festplatten editieren Sie die Datei wie folgt:

Suchen Sie:

:: Sprachpaket X86 ENDE!

Fügen Sie darunter ein:

:: Zusätzliche Pakete X86 ANFANG!
:: - Inkludiere zusätzliche WinPE Pakete.
:: - Benötigte Pakete für die Bitlocker Unterstützung.
"%KITPATH%\Deployment Tools\x86\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx86%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\x86\WinPE_OCs\WinPE-WMI.cab"
"%KITPATH%\Deployment Tools\x86\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx86%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\x86\WinPE_OCs\de-de\WinPE-WMI_de-de.cab"

"%KITPATH%\Deployment Tools\x86\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx86%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\x86\WinPE_OCs\WinPE-SecureStartup.cab"
"%KITPATH%\Deployment Tools\x86\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx86%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\x86\WinPE_OCs\de-de\WinPE-SecureStartup_de-de.cab"

"%KITPATH%\Deployment Tools\x86\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx86%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\x86\WinPE_OCs\WinPE-EnhancedStorage.cab"
"%KITPATH%\Deployment Tools\x86\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx86%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\x86\WinPE_OCs\de-de\WinPE-EnhancedStorage_de-de.cab"
:: Zusätzliche Pakete X86 ENDE!

Suchen Sie weiter:

:: Sprachpaket X64 ENDE!

Fügen Sie darunter ein:

:: Zusätzliche Pakete X64 ANFANG!
:: - Inkludiere zusätzliche WinPE Pakete.
:: - Benötigte Pakete für die Bitlocker Unterstützung.
"%KITPATH%\Deployment Tools\amd64\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx64%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\WinPE-WMI.cab"
"%KITPATH%\Deployment Tools\amd64\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx64%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\de-de\WinPE-WMI_de-de.cab"

"%KITPATH%\Deployment Tools\amd64\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx64%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\WinPE-SecureStartup.cab"
"%KITPATH%\Deployment Tools\amd64\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx64%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\de-de\WinPE-SecureStartup_de-de.cab"

"%KITPATH%\Deployment Tools\amd64\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx64%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\WinPE-EnhancedStorage.cab"
"%KITPATH%\Deployment Tools\amd64\DISM\Dism.exe" /image:"%TEMPDIRx64%\mount" /add-package /packagepath:"%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\de-de\WinPE-EnhancedStorage_de-de.cab"
:: Zusätzliche Pakete X64 ENDE!

Schritt: CreateCustomBCD_WinPE_BIOS_AND_UEFI_X86_X64.cmd Analyse

Viel gibt es hier nicht zu sagen. Das wird unsere Binary Coded Decimal Datei. Diese Datei können Sie sich auch mal in Ruhe angucken. Diese ist ebenfalls mit Kommentaren versehen und sollten Sie vorhaben weitere Einträge hinzuzufügen, sollte dies ein leichtes sein, denn die Vorgabe haben Sie bereits.

Damit Sie im UEFI Modus und eingeschaltetem Secure Boot das Menü angezeigt bekommen ist noch folgende Änderung in dieser Datei notwendig, die Sie ganz unten einfügen:

REM UEFI Secure Boot Signatur ANFANG
bcdedit -store C:\BCD -set {bootmgr} path \Boot\bootmgr.efi
REM UEFI Secure Boot Signatur ENDE

Im Hyper-V-Manager zum Beispiel klicken Sie dafür auf eine VM und dann auf Einstellungen und stellen es wie auf dem Bild zu sehen ist ein:

Schritt: WinPE erstellen

Wir haben ja nun schon etliche Dinge vorher machen müssen, doch nun haben Sie es endlich geschafft, das wir an dem Punkt sind, die WinPE’s in Auftrag zu geben.

Starten Sie nun das Tool “Umgebung für Bereitstellungs- und Imageerstellungstool” mit Administrator-rechten, das Sie anfangs an den Start angeheftet hatten.

Navigieren Sie nun über den “cd Ordnername” Befehl zu dem Ort, wo Sie die Datei “CreateWinPE10_x86_x64.cmd” gespeichert haben.
Starten Sie diese Datei. Dieser Vorgang kann etwas dauern. Also heißt es nochmal…. Kaffee machen 🙂

Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, werden Sie feststellen, das Sie unter C:\ einen weiteren Ordner finden werden => C:\PXEServer

Hier liegen nun die WinPE ISO’s, als auch die WinPE Wim Dateien und die Bootmanager Dateien wie boot.sdi, pxeboot.n12, bootmgr.exe und die MUI Sprachpakete.

Schritt: WinPE Dateien auf den TFTP Server Transferieren

Das gröbste haben wir nun hinter uns. Jetzt geht es darum, die Dateien auch startbar aus unserer Syslinux Umgebung zu machen.

Erstellen Sie zunächst einen Ordner “Winpe” im “images” Ordner Ihres TFTP Servers.
Innerhalb des “Winpe” Ordners einen weiteren der “WinPE10.0” heißt.

Kopieren Sie nun folgende Dateien alle in den”WinPE10.0” Ordner auf Ihren TFTP Server (images\Winpe\WinPE10.0):

C:\PXEServer\BootSources\ISO\WinPE_x64.iso
C:\PXEServer\BootSources\ISO\WinPE_x86.iso
C:\PXEServer\BootSources\WinPE_x64.wim
C:\PXEServer\BootSources\WinPE_x86.wim

Kopieren Sie als nächstes folgende Dateien direkt in das TFTP ROOT Verzeichnis:

C:\PXEServer\Boot32\bootmgr.exe
C:\PXEServer\Boot32\pxeboot.n12(Nach dem kopieren bitte in pxeboot.0 umbenennen!)

Erstellen Sie im TFTP Root Verzeichnis noch folgende Ordnerstruktur:

/Boot/
/Boot/de-DE/
/Boot/Fonts/
/Boot/resources/
/EFI/
/EFI/Microsoft/
/EFI/Microsoft/Boot/
/EFI/Microsoft/Boot/de-DE/
/EFI/Microsoft/Boot/Fonts/
/EFI/Microsoft/Boot/resources/

Kopieren Sie nun folgende Dateien in das /Boot/de-DE/ Verzeichnis auf Ihren TFTP Server:

C:\PXEServer\Boot32\de-DE\bootmgr.efi.mui (Bitte in bootmgr.efi.MUI umbenennen!)
C:\PXEServer\Boot32\de-DE\bootmgr.exe.mui (Bitte in bootmgr.EXE.MUI umbenennen!)

Kopieren Sie nun folgende Datei in das /Boot/ Verzeichnis auf Ihren TFTP Server:

C:\PXEServer\Boot32\boot.sdi

Mounten Sie nun bitte einmal die WinPE_x64.iso mit “Öffnen mit” und dann Windows Explorer.

Kopieren Sie aus dem ISO folgende Dateien in den /Boot/Fonts/ Ordner:

DVDROM\Boot\Fonts\ ALLE DATEIEN!

Kopieren Sie aus dem ISO folgende Dateien in den /EFI/Microsoft/Boot/Fonts/ Ordner:

DVDROM\EFI\Microsoft\Boot\Fonts\ ALLE DATEIEN!

Kopieren Sie aus dem ISO folgende Dateien in den TFTP Root Ordner:

DVDROM\EFI\Boot\bootx64.efi

Kopieren Sie aus dem ISO folgende Dateien in den TFTPROOT\Boot\ Ordner:

DVDROM\bootmgr.efi

Mounten Sie nun bitte einmal die WinPE_x86.iso mit “Öffnen mit” und dann Windows Explorer.

Kopieren Sie aus dem ISO folgende Dateien in den TFTP ROOT Ordner:

DVDROM\EFI\Boot\bootia32.efi

Schritt: CreateCustomBCD_WinPE_BIOS_AND_UEFI_X86_X64.cmd ausführen

Starten Sie die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten und führen Sie dieses Skript bitte einmal aus. Danach finden Sie eine BCD Datei unter C:\ die Sie bitte an folgenden Ort verschieben:

TFTPROOT\Boot\

Schritt: Syslinux 6.04 Booteinträge erstellen

Öffnen Sie die pxelinux.cfg/default_BIOS und suchen Sie nach:

KBDMAP german.kbd

Fügen Sie direkt darunter folgendes ein:

##############################################################
#Windows Section
##############################################################
LABEL WindowsSysteme
MENU LABEL Windows Installation:
MENU DISABLE

MENU BEGIN

MENU TITLE + Windows Installations Service

LABEL Original
MENU LABEL Microsoft Windows PE Images:
MENU DISABLE

LABEL WinPE50X32ISO
MENU LABEL 1. WinPE10.0 x32 Bit - MemDisk ISO (Windows 10)
MENU INDENT 2
COM32 linux.c32 memdisk
APPEND iso raw
INITRD images/Winpe/WinPE10.0/WinPE_x86.iso
TEXT HELP
Es wird die Windows Vorinstallations Umgebung 10.0 (Windows 10) im
32 Bit Modus geladen mit allen Netzwerktreibern.

Die WinPE Versionen sind abwaertskompatibel. Es ist Ihnen moeglich
mit der WinPE 10.0 Version auch aeltere Windows Versionen zu installieren.

Es wird automatisch das Netzwerkshare zu den Windows Images aufgebaut.
ENDTEXT

LABEL WinPE50X64ISO
MENU LABEL 2. WinPE10.0 x64 Bit - MemDisk ISO (Windows 10)
MENU INDENT 2
COM32 linux.c32 memdisk
APPEND iso raw
INITRD images/Winpe/WinPE10.0/WinPE_x64.iso
TEXT HELP
Es wird die Windows Vorinstallations Umgebung 10.0 (Windows 10) im
64 Bit Modus geladen mit allen Netzwerktreibern.

Die WinPE Versionen sind abwaertskompatibel. Es ist Ihnen moeglich
mit der WinPE 10.0 Version auch aeltere Windows Versionen zu installieren.

Es wird automatisch das Netzwerkshare zu den Windows Images aufgebaut.
ENDTEXT

LABEL WinPE50X32X64MGR
MENU LABEL 3. WinPE10.0 x64 & x32 Bit - BootMGR (Windows 10)
MENU INDENT 2
KERNEL pxeboot.0
TEXT HELP
Es wird die Windows Vorinstallations Umgebung 10.0 (Windows 10) im
64 Bit oder 32 Bit Modus geladen mit allen Netzwerktreibern.

Die WinPE Versionen sind abwaertskompatibel. Es ist Ihnen moeglich
mit der WinPE 10.0 Version auch aeltere Windows Versionen zu installieren.

Es wird automatisch das Netzwerkshare zu den Windows Images aufgebaut.
ENDTEXT

MENU SEPARATOR

LABEL return_main

MENU LABEL - ^Zum Hauptmenu
MENU INDENT 1
MENU EXIT

MENU END

Ich habe Ihnen dort ein Beispiel mit Memdisk gemacht und das Beispiel des Umwegs über den BootMGR. Ich persönlich empfehle Ihnen Memdisk zu meiden, da Sie gerade in Bezug auf die Geschwindigkeit mit dem BOOTMGR schneller sind und nicht solange warten müssen. Außerdem haben Sie dort einen schönen Balken, der verdeutlicht wie viel noch transferiert werden muss!

Das gleiche machen Sie bitte auch für die Dateien:

pxelinux.cfg/default_EFI32
pxelinux.cfg/default_EFI64

ABER! Die Memdisk Einträge sind dort zu löschen, da dieses Tool in einer EFI Umgebung nicht funktioniert. Lassen Sie nur den letzten Eintrag stehen. Ja, jetzt kommen wir noch zu dem Problem, das ich mehrmals angesprochen hatte in Bezug auf Syslinux im EFI Modus, den BootManager von Windows und eine Windows Installation über Netzwerk im EFI Modus. Dummerweise funktioniert auch der EFI Boot mit dem letzten Eintrag nicht, da auch dieses ein BIOS Tool ist 😉 Aber, das ist vorerst auch nicht weiter tragisch! Irgendwann soll das wohl auch mit Syslinux gehen. Solange können Sie den Umweg gehen und einen Notbehelf anwenden, wenn Sie Rechner im EFI Modus über Netzwerk starten.

Ändern Sie wie aus der Vorherigen Anleitung einfach folgende Abschnitte wie folgt (Denken Sie daran, das die IP wieder geändert werden muss. Schlagen Sie dazu bitte nochmal in der anderen Anleitung nach, falls Sie vergessen haben, wie man das nochmal macht):

dhcp-boot=tag:pxe,pxelinux.0
dhcp-vendorclass=set:pxe,PXEClient

#Beispiel Eintrag und Erklärung
#Tag vergeben, DHCP-Option 60, Suche String (Match)
#dhcp-match=set:bios,60,PXEClient:Arch:00000
#Boot-Tag, Boot-Dateiname, Server Name (DNS), Server IP Addresse
#dhcp-boot=tag:bios,pxelinux.0,192.168.1.5,192.168.1.5
#Boot-Tag, DHCP-Option 209, Pfad zur Syslinux-Konfigurationsdatei
#dhcp-option-force=tag:bios,209,pxelinux.cfg/default_BIOS

dhcp-match=set:bios,60,PXEClient:Arch:00000
dhcp-boot=tag:bios,pxelinux.0,192.168.1.5,192.168.1.5
dhcp-option-force=tag:bios,209,pxelinux.cfg/default_BIOS

dhcp-match=set:efi32-1,60,PXEClient:Arch:00002
dhcp-boot=tag:efi32-1,bootia32.efi,192.168.1.5,192.168.1.5
dhcp-option-force=tag:efi32-1,209,pxelinux.cfg/default_EFI32

dhcp-match=set:efi32-2,60,PXEClient:Arch:00006
dhcp-boot=tag:efi32-2,bootia32.efi,192.168.1.5,192.168.1.5
dhcp-option-force=tag:efi32-2,209,pxelinux.cfg/default_EFI32

#Standard für UEFI Rechner
#Die meisten UEFI Rechner benutzen diesen Eintrag. Je nach Hersteller kann es 
#jedoch sein, das statt 00007 mal 00009 verwendet wird. 
dhcp-match=set:efi64-1,60,PXEClient:Arch:00007
dhcp-boot=tag:efi64-1,bootx64.efi,192.168.1.5,192.168.1.5
dhcp-option-force=tag:efi64-1,209,pxelinux.cfg/default_EFI64

dhcp-match=set:efi64-2,60,PXEClient:Arch:00008
dhcp-boot=tag:efi64-2,bootx64.efi,192.168.1.5,192.168.1.5
dhcp-option-force=tag:efi64-2,209,pxelinux.cfg/default_EFI64

dhcp-match=set:efi64-3,60,PXEClient:Arch:00009
dhcp-boot=tag:efi64-3,bootx64.efi,192.168.1.5,192.168.1.5
dhcp-option-force=tag:efi64-3,209,pxelinux.cfg/default_EFI64

Nach der Änderung den DHCP Server auch nochmals neustarten.

Was machen wir dort?

Wir verwenden von nun an im EFI32 und EFI64 Modus nur noch den Microsoft EFI Bootloader, damit wir Windows auch im EFI Modus installieren lassen könnten. Sie fragen sich jetzt, warum wir überhaupt den ganzen Zirkus dann mit den 3 verschiedenen Syslinux Bootloadern betrieben haben? Nun weil das irgendwann funktionieren soll und solange das nicht funktioniert wir den Umweg über den Microsoft Bootloader im EFI Modus gehen. Im alten Legacy Modus haben Sie ja nach wie vor noch das Menü.

Schritt: Der Test

Booten Sie nun einen Rechner über Netzwerk und Sie sollten im BIOS Modus das Syslinux Menü sehen und es Ihnen auch möglich sein, den BootMGR Eintrag zu starten und Windows installieren zu können. Im EFI Modus werden Sie direkt in das BootMGR Menü booten ohne Syslinux. Testen Sie auch jeden Eintrag, ob auch alles funktioniert. Eine Testinstallation im EFI Modus in einer VM schadet vielleicht auch nicht 😉

Sollten Sie noch Fragen haben, so nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion.

Zum Anfang!

71 Antworten auf „Syslinux 6.04 – Windows 10 ADK 1903 WinPE’s erstellen“

  1. ich hänge hinter den befehl Setup.exe noch /unattend:autounattend.xml damit er die Datei mit lädt aber komischerweise akzeptiert er das nicht bei win 10. bei win 7 läuft es nur bei win 10 kommt die Fehlermeldung die ich oben geschrieben hab. ich habe die komplette ordnerstruktur und alles von ihnen übernommen .

    1. Würde er denn die unattend.xml nehmen? Testen Sie das einfach mal.

      Haben Sie denn auch speziell für Windows 10 über den “Windows System Image Manager” eine Antwortdatei erstellt? Ich glaube nicht das man immer die selbe nehmen kann, denn die Windows Versionen unterscheiden sich natürlich teils extrem voneinander, auch in den Antwortmöglichkeiten. Wenn Sie also versuchen die Antwortdatei für Windows 7 bei Windows 10 zu benutzen, kann ich mir schon vorstellen, dass das nicht funktioniert. Da ich die immer alle speziell für die Windows Version erstellt habe, weiß ich nicht, ob das trotzdem gehen würde und lediglich die Teile ignoriert würden aus der XML, die die Windows Version nicht kennt. Keine Ahnung!

  2. Ich habe es auch mit der unattend.xml probiert. damit geht es aber auch nicht. Merkwürdigerweise geht es mit der Datei wenn ich es über den alten Linux Bootmanager laufen lasse. Aber da ist meine startnet.cmd ja auch anders geschrieben. Bei der von ihnen geht er ja ins Stammverzeichnis der jeweiligen Windows Version und dann soll er die Setup.exe ausführen. Hinter den Setup.exe Befehl habe ich die Anweisung geschrieben. Meine Unattend ist für eine Win 10 Version. Es lief vorher ja auch alles. Ich musste jetzt nur UEFI einbauen und somit den WBM weil ich inzwischen Rechner für Kunden bekomme die keine andere Auswahl mehr haben.

  3. Hab das Problem identifizieren können. Liegt wohl an der NAS das sie bei zu häufigen aufrufen den Mount nicht mehr zulässt. Führt man es danach händisch aus geht es wieder.

    Jetzt hab ich aber schon wieder das nächste Problem. Trotz der AutoUnattend.xml fragt er mich immer wieder nach der Sprache, Tastaturlayout Netzwerknutzung etc.
    Hast du da eine Ahnung wodran es liegen kann?

    Ich habe den Verdacht das die Unattend.xml aus der OEM Version dazwischen funkt und diese dann ab der hälfte der Installation genutzt wird. Ansonsten wüsste ich nicht warum er die Datei nicht komplett durchläuft bzw. ich trotzdem die Einstellungen setzen muss.

  4. Ich habe ehrlich gesagt auch nicht mehr daran gedacht, dass das Connection Problem bei der Synology existiert. Das Problem ist wohl, das man mehrfach unter der selben IP versucht das Share einzubinden. Das klappt zwar, aber trotzdem behindert das den Vorgang. Im DSM sind dann zwei Einträge mit der selben IP zu sehen. Den älteren rauswerfen und dann geht’s weiter. Unter normalen Umständen verbindet man sich ja nicht und immer wieder über den selben Rechner. Wenn man Windows installieren will, macht man das genau einmal unter der bezogenen IP Adresse. Ich habe selbst schon verzweifelt nach einer Lösung gesucht und keine gefunden. Bei Windows Freigaben kann man das einstellen, unter der Synology finde ich die Einstellung einfach nicht. Naja.

    Zu Ihren Problem:

    Die Frage aller Fragen 😀
    Hat das vorher alles funktioniert?
    Ist das noch die selbe autounattend.xml wie sie vorher verwendet hatten?

    Ich persönlich benutze die Windows Versionen, die ich über Heidoc.net (Link unter Downloads) herunterladen kann. So spontan aus der Erinnerung heraus, weiß ich aber auch nicht, ob die Windows Versionen über das MCT Tool anders sind als die dortigen. Habe ich nie überprüft. Manche Windows Versionen haben aber den Nachteil, das gewisse Sachen aus der Antwortdatei ignoriert werden. Das gibt es durchaus. Da müsste man nochmal genauer bei den Microsoft Docs nachschauen. Ich meine aber auch, das mal gelesen zu haben. Bin mir nicht zu 100% sicher!

    Wenn Sie aber doch die selben Versionen wie zuvor verwenden und die selbe Antwortdatei, dann wundert es mich doch ein bisschen. Oder haben Sie Ihre Windows ISO’s aktualisiert?

    Wenn alle Stricke reißen, einfach mal Ihre autounattend.xml Datei posten. Wenn die Datei fehlerhaft wäre, würde das Setup ganz am Anfang schon abbrechen. Daran kann es also schon mal nicht liegen. Vielleicht aber fehlen ein paar Einstellungen.

    Mir fällt auch gerade ein, das seit der Version 1709, diverse Befehle als veraltet deklariert wurden. Waren Ihre vorherigen Windows Versionen älter oder gleich 1709?

  5. ja das mit der Synology habe ich mir schon gedacht. das Problem tritt nachher dann ja aber nicht mehr auf.

    Bezüglich der Installation, ich hatte mir jetzt eine neue Version aus der 1803 erstellt da hab ich das Problem extrem das vieles nicht übernommen wird.
    Hab jetzt eine 1709 Version nicht OEM genommen und damit läuft er auch durch. Nur mein StarComplete.cmd File will er am ende noch nicht schlucken. Das werde ich aber auch noch hinbekommen.

    Vielen Dank erstmal für die viele Hilfe. Echt ein Super Support!!!!

    1. Ich kann mit dem Fehler spontan nichts anfangen. Viele Informationen haben sie leider nicht preisgegeben. Eigentlich gar keine.

      BIOS oder UEFI Modus?

      Im UEFI Modus IPV6 gewählt? Funktioniert nicht, da IPV6 in meiner Anleitung nicht konfiguriert wurde.

      Ansonsten loggen Sie sich über SSH bei Ihrer Synology ein und öffnen die opentftp.log mittels:

      sudo vi /var/log/opentftp.log

      Ganz nach unten scrollen und dann steht jeweils am Ende des Eintrages eine genauere Beschreibung, warum etwas nicht funktioniert hat.

      1. Sorry für die fehlenden Infos. Ja ich habe es sowohl im UEFI-Modus und BIOS Modus probiert. Geht beides nicht.
        IPV4 natürlich, das Log: (die letzten Zeilen)
        [18-Sep-18 17:44:26] Client 192.168.178.201:10380 /volume1/pxe/Boot/de-DE/bootmgr.efi.MUI, Error 0 at Client, TFTP Aborted
        [18-Sep-18 17:44:26] Client 192.168.178.201:10381 /volume1/pxe/Boot/de-DE/bootmgr.efi.MUI, 56 Blocks Served
        [18-Sep-18 17:44:26] Client 192.168.178.201:10382 /volume1/pxe/EFI/Microsoft/Boot/Fonts/wgl4_boot.ttf, Error 0 at Client, TFTP Aborted
        [18-Sep-18 17:44:26] Client 192.168.178.201:10383 /volume1/pxe/EFI/Microsoft/Boot/Fonts/wgl4_boot.ttf, 35 Blocks Served
        [18-Sep-18 17:44:28] Client 192.168.178.201:10384 /volume1/pxe/images/Winpe/WinPE10.0/WinPE_x86.wim, Error 0 at Client, TFTP Aborted
        [18-Sep-18 17:44:28] Client 192.168.178.201:10385 /volume1/pxe/Boot/boot.sdi, Error 0 at Client, TFTP Aborted
        [18-Sep-18 17:44:31] Client 192.168.178.201:10386 /volume1/pxe/Boot/boot.sdi, 2179 Blocks Served
        [18-Sep-18 17:47:19] Client 192.168.178.214:1538, Access Denied
        [18-Sep-18 17:47:35] Client 192.168.178.201:10387 /volume1/pxe/images/Winpe/WinPE10.0/WinPE_x86.wim, 150141 Blocks Served
        [18-Sep-18 17:47:44] Client 192.168.178.214:1564, Access Denied

        Die 214 ist ein anderer PC mit dem ich es probiert habe.

        1. Der Error Code 0 bedeutet “Zugriff verweigert”.

          Hast du bei deinem TFTP Server in den Einstellungen irgendwas geändert? Hast du vielleicht nur bestimmte IP Adressen erlaubt? Da würde ich als erstes mal nachgucken. Jedenfalls haben deine Clients keine Berechtigung die Dateien auf dem TFTP Server zu lesen.

  6. Hallo,

    Ich habe ein Problem mit der startnet.cmd.
    Beim booten des WinPE kommt er bis zur Oberfläche des WinPE, jedoch erscheint nur eine leere Prompt.

    Bei jeglicher Bootvariante das selbe Ergebnis.
    Ich bin Ratlos nach 3 Tagen herumprobieren.

    Grüße Kay K.

    1. Hallo Kay,

      wo genau liegt denn Ihre bearbeitete/angepasste startnet.cmd?

      Die muss direkt unter c:\PXEServerTools\Startnet\startnet.cmd liegen. Wenn Sie den Ort verändert haben, verwundert es mich nicht, dass die prompt bei Ihnen leer bleibt, denn wenn die Datei nicht gefunden werden kann durch das Batchskript zum Erstellen der WinPE’s, kann diese ja auch nicht kopiert und somit auch eingebunden werden. Das Ergebnis wäre dann halt die leere prompt, die sie ja auch angezeigt bekommen.

      Eine andere mögliche Ursache fällt mir momentan dazu nicht ein.

      1. Hiho,

        Sie befindet sich in c:\PXEServerTools\Startnet\.
        Wenn ich die beiden WIM Dateien entpacke, finde ich sie dort auch mit den übernommenen Änderungen.
        Ich teste alles in eine VMWorkstation Version 14

        1. Hallo,

          dann weiß ich es auch nicht. Ich meine, wenn die Datei ja definitiv im WIM Image enthalten ist, dann müsste diese ja auch direkt ausgeführt werden. Ich habe bereits selbst schon all meine Images aktualisiert und hatte das Problem nicht. Hätte ja auch ein Bug oder so sein können 🙂

          Haben Sie das Problem denn auch, wenn sie das mal ohne VM und mit einem richtigen Rechner testen?
          Bekommen Sie den blinkenden Balken in der prompt angezeigt? Wenn nicht, dann hat sich die prompt wohl auf gehangen. Warum? Keine Ahnung. Ansonsten habe ich dazu auch keine weiteren Einfälle.

  7. Hallo Stefan,

    danke mit dem Hinweis auf diesen zweiten Artikel. Wirklich ein Klasse Tutorial!
    Allerdings hätte ich eine kleine Anmerkung zu deinem “CreateWinPE10_x86_x64.cmd”. Diese lief bei mir zunächst auf einen Fehler. Nach kurzem Suchen ist mir aufgefallen, dass die Datei “copype.cmd” wohl Fehlerhaft seitens Microsoft ausgeliefert wird. Da sich die “copype.cmd” auch einzeln nicht ausführen lies ist mir aufgefallen, dass hier schlichtweg einige Variablen fehlen.

    Ich habe die “copype.cmd” wie folgt angepasst: (Zur Einfachheit habe ich den kompletten “Set environment variable” Block kopiert.)

    rem
    rem Set environment variables for use in the script
    rem
    set WINPE_ARCH=%1
    set WinPERoot=C:\Program Files (x86)\Windows Kits\10\Assessment and Deployment Kit\Windows Preinstallation Environment
    set OSCDImgRoot=C:\Program Files (x86)\Windows Kits\10\Assessment and Deployment Kit\Deployment Tools
    set SOURCE=%WinPERoot%\%WINPE_ARCH%
    set FWFILESROOT=%OSCDImgRoot%\%WINPE_ARCH%\Oscdimg
    set DEST=%~2
    set WIMSOURCEPATH=%SOURCE%\en-us\winpe.wim

    Nach der Anpassung hat alles sauber funktioniert.

    Getestet bzw. die ADK Installation überprüft habe ich übrigens auf mehreren Rechnern mit ADK 1709, 1803 und auch mit dem neuen 1809 und dem damit verbundenen PE Addon. (Das wurde ja neuerdings getrennt. ;-))

    In allen Versionen musste ich die “copype.cmd” manuell anpassen.

    Gruß,
    Bene

    1. Hallo,

      bei mir funktioniert das alles.

      Die Parameter werden auch mittels der Zeile übergeben:

      call "%KITPATH%\Windows Preinstallation Environment\copype.cmd" x86 "%TEMPDIRx86%\"

      Vielleicht hattest du den Installationspfad angepasst gehabt oder verwendest sogar ein eigenes Skript dafür? Warum sonst hast du gleich all diese Zeilen geändert? Wenn eine der Variablen natürlich nicht in den dementsprechenden Pfad aufgelöst wird, dann bekommt du natürlich auch die Fehlermeldung. Also entweder konnte er mit %KITPATH% oder mit %TEMPDIRx86% nichts anfangen. Aber wie gesagt, ich vermute ja eher, das du da dein eigenes Konstrukt gebastelt hast. 🙂

  8. Hallo. Habe alles nach deiner Anleitung zum Laufen bekommen. Coole Sache. Würde nun gerne den Bootmanager mit weiteren PE‘s (Acronis True Image, c‘t Notfall Windows etc.) füllen. Wie kann ich das bewerkstelligen.

    Gruß Tommy

  9. Hallo Stefan,
    eine kleine Ergänzung zum Thema “startnet.cmd”:

    Ich bin schon lange davon abgekommen ein Menü in die startup.cmd einzubauen. Wenn eine Änderung/Erweiterung vom Menü erfolgen soll – jedesmal die startnet.cmd in der “wim” neu zu machen war mir zu viel Stress . 😉
    Seit dem sieht meine “startnet.cmd” wie unten folgend aus und das Menü ist auf die Freigabe ausgelagert. Über einen eingebundenen Editor kann man das Menü bearbeitet und die Änderungen bleiben erhalten.
    ==========================================
    @ECHO OFF
    :: startnet.cmd
    SET ServerIP=10.128.5.184
    SET PASS=pass
    ::——————————–
    @ECHO Wpeinit und verbinde Z: nach \\%ServerIP%\pxeroot\data
    wpeinit
    SET ARCH=%PROCESSOR_ARCHITECTURE%
    SET Path=Z:\;%Path%
    net use Z: \\%ServerIP%\pxeroot\data /user:admin %PASS%
    IF NOT %ERRORLEVEL%==0 call :error
    Z:\menu.cmd
    GOTO :EOF

    :error
    echo FEHLER – Netzlaufwerk erneut verbinden
    echo warte 10 Sekunden
    PING -n 10 127.0.0.1>nul
    net use Z: \\%ServerIP%\pxeroot\data /user:admin %PASS%
    IF NOT %ERRORLEVEL%==0 ECHO Kein Netzlaufwerk gefunden & GOTO :ENDE
    EXIT /B

    :ENDE
    ==============================================

    Das Beispiel ist für meine Umgebung geschrieben, aber das Prinzip ist ja erkennbar. “SET ARCH=%PROCESSOR_ARCHITECTURE%” wird für/ im Menü zur Steuerung einiger Aufrufe genutzt .

    Gruß Kasi

    1. Das kann natürlich jeder machen wie er möchte. Auf der anderen Seite muss man sich dann aber auch fragen:

      “Wie oft aktualisiert man denn so ein WinPE Image?”

      Ich mache das immer dann, wenn ein neues Feature-Update kommt, denn in den normalen Updates ändert sich prinzipiell nur selten etwas an den WinPE Dateien. Zumal das Windows ADK und die WinPE Dateien ja sowieso gesondert angeboten werden und nicht im Standard Windows Home/Pro etc enthalten sind. Das Menü wäre eine Überlegung wert, aber auch hier wäre es für mich privat dann auch eher unnötig. In Unternehmen sind Varianten, die eine schnelle Bearbeitung zulassen natürlich besser, als erst nochmal die Images erstellen zu müssen, klar. In dem Falle würde ich mir – bedingt durch meine Faulheit – das Ganze dann auch so schreiben, dass die Menüdatei direkt editierbar ist.

      Nur wie gesagt, wie oft ändert man denn privat die Menüeinträge? Ich mache das immer nur bei den Feature-Updates und auch da ändern sich meistens nur die Versionen.

      Deine Idee ist natürlich trotzdem sehr gut. Man könnte da soviel mehr machen als ich in der Anleitung beschrieben habe. Na klar, aber irgendwo muss man auch die Notbremse ziehen und sich daran erinnern, dass diese Anleitung für Anfänger ist. Profis wissen für gewöhnlich ja sowieso wie man das den eigenen Wünschen entsprechend anpasst.

      PS: Das Kommentare auch mit :: abgekürzt werden können war mir neu 😀 Wieder was gelernt. Sieht auch besser aus als REM 🙂 Nur ist hier die Ver­wech­se­lungs­ge­fahr mit den Sprungmarken doch sehr hoch. Aber Egal 🙂

      1. Zitat: “Man könnte da soviel mehr machen als ich in der Anleitung beschrieben habe. ”

        Genau darum lasse ich mir die Möglichkeit das Menü außerhalb der “wim” zu bearbeiten.
        Zum Schluss möchte ich noch meine vollste Anerkennung für ihren tollen Artikel zum Ausdruck bringen! Einfach Spitze!

        Danke & Gruß Kasi

        1. Das freut mich natürlich. Ich wollte Dein Menü auch nicht schlecht reden! Ich habe ja gesagt, es ist eine gute Idee 🙂 Ich habe halt nur für mich persönlich gesprochen, dass ich es für mich persönlich nicht bräuchte 🙂

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