Hyper-V PXE BIOS und UEFI Testumgebung einrichten

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Voraussetzung:
Sie brauchen mindestens eine Windows 10 Pro Version, um das Windows Feature Hyper-V installieren zu können! Außerdem muss im BIOS selbst das Virtualisieren erlaubt sein. Es gibt verschiedene Benennungen. Meistens nennt sich dies VT oder VT-X. Sollten Sie dies nicht finden, halten Sie einfach Ausschau nach dem Wort “Virtualization”. Nach dem Ändern und Speichern der Einstellungen den Rechner herunterfahren und neu starten.

Bei dem Hyper-V Feature handelt es sich um einen Virtualisierungsdienst, ähnlich wie VMware oder Virtualbox. Man hat damit die Möglichkeit, komplette Rechner/Server zu virtualisieren oder einfach Testumgebungen zu schaffen. Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig.

Ich persönlich nutze dies sehr häufig um Veränderungen an meiner PXE Umgebung zu testen, sei es im BIOS oder UEFI Modus. Das ist insofern sehr komfortabel, da man somit keinen physikalischen Rechner neu starten müsste, um das Ergebnis zu begutachten.

Da ich hier schon einige Anleitungen zu dem Thema PXE verfasst habe, dachte ich mir, ich bringe diesen Leuten auch die Verwendung von Hyper-V näher.

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WSUS Offline – MS Windows / Office Updates von einem lokalen PC verteilen

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Heute geht es mal um das Verteilen von Windows oder Office Updates im lokalen Netzwerk. Viele von Euch werden den WSUS Dienst von Microsoft bei Windows Servern kennen. Dort kann man relativ einfach alle Rechner in einem Domäne, nach einer vorherigen Prüfung, mit den Updates beliefern. Ganz praktisch in Firmenumgebungen.

Nur was macht der normale Nutzer, der privat im eigenen LAN präsent ist und keinen Windows Server im Netz hat?

Da fangen die Probleme leider schon an. Man könnte zwar auch privat einen eigenen Windows Server mit WSUS Rolle betreiben, jedoch stehen der Aufwand und die dafür nötigen Kosten (Lizenz Key) in keinem vernünftigen Verhältnis. Außerdem ist es gar nicht so einfach, Rechnern, die sich nicht innerhalb der Domäne befinden mit diesen Updates zu versorgen.

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Syslinux 6.04 Ubuntu 18.04LTS Netzwerkinstallation einrichten

Pinguin TUX
Anmerkung:
Dies ist eine weiterführende Anleitung zu meinem Grundgerüst, basierend auf dem nachfolgenden Artikel:

https://www.german-syslinux-blog.de/synology-dsm-6-0-syslinux-6-04-pxetftpdhcp-server-einrichten/

Ubuntu bietet die Möglichkeit, statt der Live CD auch direkt das Netzwerkinstallations-Image über PXE zu laden und zu installieren. Diese Images sind deutlich kleiner und somit sehr schnell geladen. Die Installation läuft aber überwiegend über die Internetverbindung ab, da die zwei Dateien (Kernel und Ramdisk) zusammen gerade mal 55 MB groß sind. Sie wissen natürlich selbst, dass dies  viel zu wenig ist, um Ubuntu komplett darüber zu installieren. Deshalb wird eine Internetverbindung vorausgesetzt. Bei der Live CD hätten Sie bereits alle erforderlichen Dateien. Das Laden dauert dort aber auch deutlich länger. Ich persönlich nutze die Installer, wenn ich wirklich vorhabe es zu installieren. Eine Live CD hingegen ist mal ganz praktisch um Fehler zu analysieren, weil das Hauptsystem nicht bootbar ist.

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Syslinux 6.04 Ubtuntu und Mint Live Systeme starten

Pinguin TUX
Anmerkung:
Dies ist eine weiterführende Anleitung zu meinem Grundgerüst, basierend auf dem nachfolgenden Artikel:

https://www.german-syslinux-blog.de/synology-dsm-6-0-syslinux-6-04-pxetftpdhcp-server-einrichten/

Bevor wir anfangen sollten Sie sich die aktuellsten ISO’s von Ubuntu und Mint aus dem Netz herunterladen. Wenn Sie natürlich nur Ubuntu brauchen, dann laden Sie halt nur Ubuntu herunter. Es zwingt Sie ja keiner.

Schritt: Linux Live Systeme herunterladen und Ordnerstruktur erstellen

Aus meiner vorherigen Anleitung wurden ja schon diverse Ordner angelegt. Wie zum Beispiel der Images Ordner. Diesen Ordner werden wir jetzt brauchen. Erstellen Sie in dem Images Ordner einen weiteren der Ubuntu heißt. Sollten Sie vorhaben mehrere Ubuntu Versionen starten zu können, bietet sich eine weitere Unterteilung in Versionen an.

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